Tirador,Para fijar con adhesivo en taladro en el vidrio

Aluminio, Natural

Nº Art. 152.01.900

  • Anwendungsarten Schiebetürbeschläge, Rollläden

    Horizontal laufende Schiebetüren

    flächenbündig FB

    Vorfront VF

    Infront IF
    • die Türflügel liegen im geschlossenen Zustand in einer Ebene („flächenbündig“)
    • Seitenwände sowie Ober- und Unterboden des Schrankes sind verdeckt
    • bieten einen hohen gestalterischen Spielraum
    • die Türflügel laufen vor dem Korpus
    • Seitenwände sowie Ober- und Unterboden des Schrankes sind verdeckt
    • es können große Fronten sehr leicht bewegt werden
    • die Türflügel laufen im Korpus
    • Seitenwände sowie Ober- und Unterboden sind sichtbar
    • für eine Vielzahl an Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten

    Mixfront MF

    Vorfront-Infront

    • die Türflügel laufen sowohl im als auch vor dem Korpus
    • Oberboden ist sichtbar, der Unterboden verdeckt
    • einfache und sichere Montage
    • eine Sonderform von Infront
    • ein Türflügel läuft im, der andere läuft vor dem Korpus
    • Ober- und Unterboden sind von der vorderen Tür verdeckt

    Falttüren

    Drehschiebetüren

    Raumhoch

    • die Türflügel werden wie eine Ziehharmonika zu einem Paket gefaltet. Durch das Falten der Türfront ist der Schrank fast vollständig geöffnet
    • empfohlen bei sehr breiten Schrankwänden
    • eine Mischung aus Drehtür und Schiebetür. Der Türflügel wird durch eine Drehbewegung geöffnet, danach im Korpus versenkt
    • der Schrank wird über seine ganze Breite geöffnet, ohne dass der Türflügel einen Teil des Korpusses verdeckt
    • die Türflügel laufen zwischen Fußboden und Decke
    • es können Räume gestaltet und abgetrennt werden; Drehtüren ersetzt und Nischen und Stauräume genutzt werden
     
     

    Vertikal laufende Schiebetüren

    • die Schiebetüren laufen von oben nach unten
    • verändern das Raumgefühl

    Rollläden

    • Rolläden haben keine feste Tür, sondern eine aus Lamellen bestehende Matte
    • ermöglichen die Realisierung von großflächigen Öffnungen
    • Rollläden können vertikal oder horizontal laufen
  • Konstruktion

    Die Art der gewählten Anwendung, z. B. Infront oder Vorfront, bestimmt die Konstruktion des Möbels.

    Weitere Punkte, die bei der Konstruktion zu beachten sind, sind das Gewicht des Türflügels sowie das Größenverhältnis (Höhe zu Breite) der Tür.

    Begriffsdefinition

    (1) FührungFührungen bestehen entweder aus einem Stahl- oder Aluminiumwinkel und einer gleitgelagerten Rolle oder sie sind nur ein Kunststoffzapfen, der durch eine Schiene gleitet.

    (2) LaufwerkDie Laufwerke werden am Türflügel montiert. Sie sind das Verbindungsglied zwischen Türflügel und Korpus. Bestandteile sind in der Regel ein Winkel aus Stahl oder Aluminium, an dem die Rollen aus Kunststoff montiert sind. Die Rollen sind entweder kugel- oder gleitgelagert.

    (3) FührungsschieneFührungsschienen werden benötigt, um die Türflügel vertikal auszurichten und gegen Verdrehen zu sichern. Sie werden meist aus Aluminium gefertigt, es gibt aber auch Kunststoffvarianten.

    (4)LaufschieneDie Laufschienen geben die Bewegungsrichtung der Türflügel vor. In den Laufschienen sind die Laufwerke gelagert. Die Schienen werden meistens aus Aluminium gefertigt aber auch Stahl wird eingesetzt. Höhere Laufruhe wird mit Schienen aus Aluminium erreicht.

    Dämpfung

    Oft sind Dämpfungen schon im Beschlag integriert und dämpfen den Lauf der Türflügel, wenn diese sich in Richtung der Endposition bewegen. Es gibt aber auch optional am Korpus zu montierende Dämpfer. Hier bietet Häfele das Dämpfungssystem Smuso an.

    Durch Dämpfungssysteme (Einzugsdämpfung) werden die Türen leise geschlossen und bis in die Endposition gezogen. Auf diese Weise wird der Schrank und der Beschlag geschont und die Lebensdauer des Möbels erhöht.

    Elektrische Antriebe

    Für den hohen Komfort gibt es bei vielen Vorfrontbeschlägen auch eine elektrisch angetriebene Variante die jederzeit einfach nachgerüstet werden kann. Türen können so einfach geöffnet und geschlossen werden. Besonders für große und schwere Türen oder für Möbel für Personen mit Bewegungs­eingeschränkung geeignet.

    (1)

    (1) PufferVerhindert das ungebremste Aufschlagen des Türflügels auf die Seitenwand bzw. den nachfolgenden Türflügel. Wird meist an den Türflügel montiert.

    (2)TürflügelanschlagDämpft den Aufprall auf die Seitenwand und schützt den Korpus/die Tür vor Beschädigung und wird in die Schienen montiert. Der Türflügelanschlag mit Raststopper (3) hält die Tür im offenen und/oder geschlossenen Zustand.

    (4)BodenführungMit einer Bodenführung wird eine Schiebetür im Möbel geführt. Sie wird eingesetzt, wenn keine Führungsschiene eingesetzt werden oder die Führung der Tür verdeckt erfolgen soll.

    (2)

    (3)

    (4)

    Synchron/symmetrisches Öffnen

    Beide Türen öffnen sich gleichzeitig. So wird mit einer Bewegung eine große Fläche sichtbar.

    Gewichtsberechnung und Materialauswahl

    Das Gewicht der Tür ist wichtig für die Auswahl des richtigen Beschlages. Die Rohdichte des Ausgangsmaterials und seine spezifischen Eigenschaften müssen bekannt sein und berücksichtigt werden, z. B. wiegt eine Spanplatte aufgrund der geringeren Dichte weniger als eine MDF-Platte.

    Wird ein Spiegel auf eine Tür aufgebracht, muss das Gewicht des Spiegels bei der Berechnung des Türflügelgewichtes, ebenso das Gewicht der verwendeten Beschläge (Ausrichtbeschläge, Griffe, Schiebetürbeschlag) berücksichtigt werden.

    Die MDF-Platte ist wegen ihrer höheren Dichte wesentlich stabiler als eine Spanplatte und verzieht sich nicht so leicht. Bei sehr großen und/oder dünnen Türflügeln sowie Materialien, die zum Verziehen neigen, muss zum Ausrichten und Stabilisieren ein Ausrichtbeschlag (z. B. Planofit und Planomix) genutzt werden. Mit einem Ausrichtbeschlag kann auch ein schon ver­zogener Türflügel ausgerichtet werden.

    Bei der Konstruktion der Türflügel ist folgendes immer zu beachten: Der Türflügel darf nicht höher als dessen 3-fache Breite sein.

    Hmax = 3 x B

    Das Gewicht der Tür wird aus den Maßen der Tür und der Rohdichte (siehe Tabelle unten) des verwendeten Materials berechnet.

    Gewicht in kg = H x B x D x Dichte

    Als Hilfsmittel zur Gewichtsberechnung sind in der Tabelle typische Materialien für Schiebetüren in kg je m² berechnet.

    Rohdichte

    Material

    Dichtekg/m3

    Spanplatte

    650–750

    MDF-Platte, roh

    600–900

    Tischlerplatte, roh

    520–550

    Furnierplatte

    500–800

    Glas

    2500

    Massivholz, Fichte

    ca. 450

    Massivholz, Buche

    ca. 700

    Massivholz, Eiche

    ca. 680

    Massivholz, Teak

    ca. 620

    Massivholz, Kieferca. 550
    Gewicht

    Material

    Dichtekg/m2

    Spanplatte 16 mm

    11

    Spanplatte 19 mm

    13

    Spanplatte 22 mm

    14,5

    Spanplatte mit Spiegel (16 mm + 3 mm Spiegel)

    18,5

    Spanplatte mit Spiegel (19 mm + 4 mm Spiegel)

    23

    MDF 19 mm

    16

    MDF 2 2 mm

    19

    Glas/Spiegel 6 mm

    15

    Glas/Spiegel 8 mm

    20

    Fichte/Tanne 19 mm

    9,5

    Hartholz (Buche) 19 mm

    14,2

    Glasbearbeitung

    Verwendung von Glas für die Türflügel:

    Es können verschiedene Glasarten eingesetzt werden, ESG (Einscheiben-Sicherheitsglas) oder VSG (Verbund­sicherheitsglas). Sicherheitsgläser sind vorgespannt und gehärtet und bieten im Falle eines Bruches eine gewisse Sicherheit. Aus Sicherheitsgründen wird reines Floatglas (Basis oder Fensterglas) nicht empfohlen.

    Grundlegend wird unterschieden, ob der Schiebetürbeschlag geklebt oder geklemmt wird bzw. ob eine Glasbearbeitung erforderlich ist. Ist eine Glasbearbeitung erforderlich, wird diese in der Regel bei der Glasbestellung mit angegeben. In Sicherheitsgläser können nach der Glasherstellung keine Bohrungen mehr eingebracht werden, daher ist die richtige Angabe der Bohrungen vor der Herstellung wichtig. Wird der Beschlag geklebt, muss ein geeigneter Klebstoff verwendet sowie die richtige Vorgehensweise bei der Verklebung beachtet werden. Hinweise zum Kleben von Glas finden Sie in der Produktgruppe 14.

    Montage und Aufbau

    Montagearten der Laufwerke

    Schiebetüren gibt es „oben laufend“ und „unten laufend“, d. h. dass die Laufwerke und die Laufschiene des Schiebetürbeschlages entweder am Oberboden oder am Unterboden positioniert werden. Zusätzlich wird eine Führung dann gegensätzlich zu den Laufwerken unten oder oben montiert.

    Wird ein oben laufender Beschlag gewählt, dann wird die Schiene am Oberboden befestigt und das gesamte Gewicht der Türflügel wird auf den Oberboden übertragen. Dabei ist bei der Konstruktion auf eine ausreichende Verteilung des Türflügelgewichtes oder stützende Zwischenwände zu achten, um ein Durchbiegen des Oberbodens und damit der Laufschiene zu vermeiden.

    Die Laufschiene verhindert nicht das Durchbiegen des Oberbodens!

    Unten laufende Beschläge werden oft bei sehr schweren Türflügeln eingesetzt oder wenn die Konstruktion eine oben laufende Tür nicht ermöglicht. Hier wird die Laufschiene am Unterboden montiert und das Türflügelgewicht wird über den Unterboden in den Sockel auf den Fußboden übertragen. Diese Art der Konstruktion ist sehr stabil.

    Montage und Aufstellung

    Für alle Schiebetüranwendungen ist es wichtig, dass die Laufschiene und der Schrank absolut horizontal ausgerichtet sind!

    Die Türeinstellung erfolgt bei den meisten Beschlägen entweder über Gewinde- oder Exzenterschrauben oder über ein Langloch.

    Um den Korpus gegen Kippen zu sichern, muß dieser an der Wand befestigt werden.

    Aluminio, Natural

    Nº Art. 152.01.900

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    Material

    Aluminio

    Acabado

    Natural

    Instalación

    Para fijar con adhesivo en taladro en el vidrio
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    23.05.2019

    Tirador,Para fijar con adhesivo en taladro en el vidrio

    Aluminio, Natural

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